Die Anamneseerhebung
Anamnese bedeutet zurückerinnern.
Dabei wird nicht nur der Beginn einer Beschwerde berücksichtigt, sondern vielmehr der ganze Mensch.
Im Zurückerinnern und erzählen wird einem vieles bewusster und der Therapeut setzt viele Puzzelteile zusammen um sich ein möglichst genaues Bild machen zu können.
Neben der Schilderung der aktuellen Beschwerden fragt der Therapeut u.a.

  • nach der Lebensweise,
  • Beruf und Freizeit,
  • Stimmungen und Träume,
  • Vorlieben und Abneigungen,
  • die Modalitäten, wie z. b. was bessert, was verschlechtert,
  • nach Vorerkrankungen
  • Operationen und bisheriger Behandlung,
  • sogar nach dem Leben der Vorfahren.

Dieses Erstgespräch ist sehr umfangreich und dauert ca. 1 ½ bis 2 Stunden.